Natur, Texte / nature, texts

Buch bestellen:  „Zeit des Lebens“ hier!  Buch bestellen:  „Mee(hr) der Sehnsucht“ hier!

Zeitdenken. Die Tage, Monate und Jahre ziehen vorüber, wie es scheint in Windeseile und immer noch schneller. Der Wunsch nach Leben abseits von Hektik und Arbeit, nach gemeinsamem Erleben von Schönheit und Freiheit größer mit jedem Tag. In der Zweisamkeit zu kosten das viel zitierte süße Leben. Lachen, Lieben und Leben, stillen die Sehnsüchte und auskosten das Feuer des Begehrens. Leidenschaft statt Frust und Freude statt Ärger, weniger Sorgen und dafür mehr Zeit, Zeit für sich selbst, Zeit für das wirklich wichtige, Zeit fürs Leben. Ein so kostbares Gut, wie die Lebenszeit eines ist, kann man nicht kaufen, ja nicht einmal die Zeitspanne der Lebenszeit bestimmen. Träume, Wünsche, so viele. Die Zeit so wenig und das Leben zieht vorüber. ….. © ewald apperle 2020

Frühling im Tiroler Oberland. In den Inn-Auen der Duft von wildem Jasmin betört die Sinne, der Frühling strömt in meinen Körper, vorbei an den Apfelplantagen im Tiroler Oberland, ein Blütenmeer wogt im warmen Wind, die Stimmung erzeugt Erinnerungen von mir, als glückliches Kind. Der Duft der Blüten süß und rein, wie ein Traum, so könnt‘ es für mich immer sein. Der Inn ein wunderschönes, türkis-grünes Band schlängelt sich durchs Oberland, vorbei an Wäldern und Wiesen, zwischen Felsen und unter Brücken hindurch, speist mit seinen Wassern die üppige Natur. Frühling in der Heimat, im Tiroler Oberland ist Leben pur. © ewald apperle

Ich geh‘ allein durch den Wald, der Wind die Wipfel wogen lässt, meine Gedanken wandern weit. Das Rauschen wogt auf und ab, Schritt für Schritt den Pfad entlang meine Augen laben sich am bereits satten Grün. Es ist bald Ende Mai, der frühe Sommer kündigt sich an. Der erste Grasschnitt, der Duft von Heu heut‘ schon oft in meiner Nase war. Ich atme ein die Waldesluft, rieche verschiedene Düfte der Pflanzen, auch wilder Jasmin meine Sinne belebt. Die Sonne scheint, der Himmel strahlend blau, ein wunderschöner Sonntag … (Textfragment aus dem Buch: Zeit der Sehnsucht, Zeit der Leidenschaft, Zeit der Liebe, Zeit des Lebens) © ewald apperle

Betrachtungen und Gedanken am See. Sonnenstrahlen tänzeln an der sich im Wind leicht kräuselnden Wasseroberfläche. Eine Art Lichterstraße in einer Linie zur rasch höher steigenden Sonne am Horizont zeigt sich dem Beobachter. Amseln, suchend nach ihrem Frühstück, sich am Boden hüpfend fortbewegen und eine Entenfamilie watschelt ebenfalls dem Ufer entlang. Es ist sehr ruhig, der Anblick des Wassers und die noch vorherrschende Ruhe auf der Liegewiese ergeben ein beschauliches Bild, ich atme tief ein, schließe meine Augen, im Kopf das Bild vom Wasser, der grünen Wiese und den Bäumen. Morgendliche Sonnenstrahlen spüre ich auf meiner Haut, wohltuend und angenehm. Ab und zu wird die Ruhe durch einen Fisch unterbrochen, der sich ein Insekt schnappt, dass knapp über der Wasseroberfläche fliegt. Den Sprung übers Wasser folgt ein platschendes Geräusch. Ich öffne meine Augen und sehe noch die Stelle des Geschehens, wo sich Ringe an der Wasseroberfläche immer weiter ausbreiten, bis sie sich wieder verlaufen, sich alles wieder einfügt und ein einheitliches Bild ergibt, so als ob nichts geschehen wäre. Die Strömungsrichtung am See ist deutlich zu erkennen, von mir aus gesehen von rechts nach links. Wie im Leben auch, denke ich so bei mir. Eine Richtung und mehr oder weniger gleichmäßiges Fließen,… (noch unveröffentlicht, gesamter Text im nächsten Buch … / still unpublished, full text in the next book … © ewald apperle)

Wanderschaft. Meine Seele, ohne Anker im Labyrinth, von Träumen und Hoffnung, im Labyrinth des Lebens. Am Eingang des Irrgartens die Geburt. Suchend meine Seele durch das Leben wandert. Mein Geist voller Gedanken von Befreiung und Glauben an die Freiheit, doch ist mein Körper und mein Geist gefangen in der Realität des Daseins. Immer wieder schöne, kurze Zeiten von Schwerelosigkeit und innerer Balance, vollkommener Zufriedenheit, das Gefühl von Liebe und unermesslichen Glücks. Nach vielen Jahren der Wanderschaft, die Erkenntnis und das Annehmen meines Weges ohne Selbstmitleid, ohne Groll und ohne Schuldzuweisungen. Demut im Leid und in der Freude. Leben, Lieben und Leiden, gefangen in der Zeit meiner Wanderschaft. Stumm, die Schreie der Ernüchterung und stumm die Schreie von kurzen Glücksmomenten. Stumm die Zeit vergeht. Träume, Glaube und Hoffnung als Begleiter bis zum Ende. Am Ausgang vom Labyrinth des Lebens, steht der Tod des Körpers. Allein die Seele ist unsterblich, Seele wenn vom Körper befreit kennt keine Zeit, nur die Ewigkeit. © ewald Apperle

Travels. My soul, without anchor in the labyrinth, of dreams and hope, in the labyrinth of life. At the entrance of the maze the birth. Seeking my soul wanders through life. My mind full of thoughts of liberation and belief in freedom, yet my body and mind are trapped in the reality of existence. Again, and again beautiful, short times of weightlessness and inner balance, complete satisfaction, the feeling of love and immeasurable happiness. After many years of wandering, the realization and acceptance of my way without self-pity, without resentment and without blame. Humility in suffering and in joy. Life, love and suffering, caught in the time of my wanderings. Silent, the cries of disillusionment and mute the cries of short moments of happiness. Mute time passes. Dreams, faith and hope as a companion to the end. At the exit from the labyrinth of life, is the death of the body. But the soul is immortal, the soul when freed from the body knows no time, only eternity. © ewald apperle

Im klarsten Wasser des Fernsteinsees treibt in Ufernähe eine weiße Feder und die Sonne spiegelt sich im Wasser, beim Berachten dieser Szene, treibt auch meine Seele gleich der Feder übers Wasser, erwärmt von der wärmenden Herbstsonne und auch mein Herz wandet weit in den Süden, ich schließe die Augen und träume mich an einen Ort, wo Glück und Liebe sind, wo Freude überall …
In the clearest water of the Fernsteinsee drives a white feather near the shore and the sun is reflected in the water, while observing this scene, drives my soul like the spring over the water, warmed by the warming autumn sun and my heart turns far to the south, me close your eyes and dream of a place where happiness and love are, where joy is everywhere … (C) ewald apperle Okt. 2018

Träumerei. Du bist in Gedanken in unserer Hütte mit mir. Unsere Hütte liegt am Rande einer wunderschönen, naturbelassenen Bergwiese, umrandet von Bäumen. Die Kräuter auf der Wiese duften und eine Vielzahl von Blumen blühen, in der Luft das Summen von Bienen und man hört Grillen zirpen. Ich liege im Liegestuhl auf der kleinen Terrasse vor der Hütte mit geschlossenen Augen, auch du liegst neben mir, unsere Hände ineinander verschlungen. Unsere Augen haben wir geschlossen, spüren die Sonnenstrahlen auf unserer Haut und außer dem „Musizieren“ der Insekten hören wir nur das Rauschen des kleinen Bächleins, dass sich durch die Mitte unserer Wiese schlängelt. Wir haben uns eben noch geküsst und uns gesagt, dass wir uns lieben. Ich spüre deinen Puls, deine Nähe und Wärme. Es ist so beruhigend für mich, ich bin so glücklich, wenn du so neben mir bist. Es ist wie im Paradies, du, diese wunderschöne Natur, unsere kleine Hütte, die Herzen im Gleichklang, die tiefe Zuneigung, das Verstehen und die Liebe erfüllt mit Zärtlichkeit und Leidenschaft. Was für ein Glück ich doch habe, dass ich dich kenne, mit dir zusammen sein und dich lieben darf. Später dann, denke ich so bei mir, werde ich an meinem Buch weiterarbeiten, erst einmal genieße ich deine Nähe und die Zweisamkeit. Wenn ich dann die Augen öffne … (Textfragment – Auszug, aus meinem 2. Buch: „Mee(h)r der Sehnsucht“ © ewald apperle 2018)

Daydreaming. You are in thoughts in our cabin with me. Our cabin is located on the edge of a beautiful, natural mountain meadow, surrounded by trees. The herbs in the meadow smell and a variety of flowers bloom, in the air the hum of bees and you can hear crickets chirping. I lie in a deckchair on the small terrace in front of the hut with my eyes closed, you too are lying next to me, our hands intertwined. We have closed our eyes, feel the sunbeams on our skin and apart from the „making music“ of the insects, we only can hear, the sound of the little booklet that meanders through the middle of our meadow. We just kissed each other and told each other that we love each other. I feel your pulse, your closeness and warmth. It’s so reassuring for me, I’m so happy when you’re so next to me. It’s like in paradise, you, this beautiful nature, our little hut, the hearts in harmony, the deep affection, the understanding and the love filled with tenderness and passion. What luck I have, that I know you, that I can be with you and love you. Later, I think so with me, I will continue to work on my book, once I enjoy your closeness and togetherness. When I open my eyes … (Text Fragment – Excerpt, from my second book: „Sea of longing“ © ewald apperle 2018)

Eine lange Nacht endlich zu Ende ist. Ich sitze da und schau auf das Wasser des Sees, ruhig und beschaulich ist der Anblick. Einige Vögel zwitschern; ab und zu ein Fisch, der die Ruhe unterbricht und sich Ringe an der Wasseroberfläche im glatten Wasser ausbreiten. Am Horizont kündigt sich mit orange,- gelbem Licht der bevorstehende Sonnenaufgang an. Die Nacht war lang, einsam und ohne jeglichen Schlaf, ständig Gedanken in meinem Kopf, ständig grübeln und … Textfragment – Vorschau aus dem 2. Buch Mee(h)r der Sehnsucht © ewald apperle 2018

A long night is finally over. I sit there and look at the water of the lake, calm and contemplative is the sight. Some birds are twittering; occasionally a fish that breaks the silence and spread rings on the water surface in the smooth water. On the horizon announces itself with orange, – yellow light of the upcoming sunrise. The night was long, lonely and without any sleep, constantly thoughts in my head, constantly pondering and … Text Fragment – Preview from the 2nd book Sea of longing © ewald apperle 2018

Was ist es wert? Dass ist wohl eine Frage, die sich jeder schon in den verschiedensten Situationen gestellt hat. Man sollte nicht abwägen, was man selbst tut und was jemand anderer, noch dazu, wenn das für sich selbst ein sehr nahestehender Mensch ist, tut. Wenn man anfängt solche Überlegungen anzustellen, dann tut dies der Seele gar nicht gut, weil man den Menschen doch liebt und nicht begreifen kann … (Auszug, Textfragment aus dem zweiten Buch: Mee(h)r der Sehnsucht © ewald apperle)

What is it worth? That is probably a question that everyone has already asked in a variety of situations. You should not weigh what you do and what somebody else is doing, especially if that person is a very close person to you. When you start to think like that, it does not do the soul any good, because you still love and cannot understand … (Excerpt, text fragment from the second book: Sea of yearning © ewald apperle)

So wie sich zwei Flüsse treffen und sich vereinigen, so treffen sich oft auch zwei Menschen und vereinigen sich im Fluss des Lebens, gemeinsam einem Ziel zufließend, über Stromschnellen hinweg, getrennt durch Sandbänke und Inseln, dann wieder vereint im großen Fluss des Lebens. © ewald apperle

Schweres Herz. Manchmal ist mein Herz so schwer, so schwer wie Blei. Manchmal ist mein Herz wie zerrissen und ich schrei‘. Manchmal fühl‘ ich mich so verlassen und allein, man kann auch wenn man liebt so einsam sein. Manchmal möcht‘ ich am liebsten gar nicht sein, mein Herz wär‘ nicht schwer, nicht zerrissen und ich müsst‘ nicht schrei`n.
Doch wieder beginnt ein solcher Tag mit bleiernen Herzen und ich frag: warum ist mein Herz so schwer? Warum zerrissen, einsam und leer? Die Antwort ist nicht weit, möchte ich Doch nur mit und bei dir sein, zu jeder Zeit. – (Textfragment aus dem Buch: Zeit der Sehnsucht, Zeit der Leidenschaft, Zeit der Liebe, Zeit des Lebens) © ewald apperle

Heavy heart. Sometimes my heart is as heavy as lead. Sometimes my heart is like torn and I scream. Sometimes I feel so abandoned and alone, you can be so lonely even if you love. Sometimes I would rather not be, my heart would not be heavy, not torn and I do not have to scream. But again, such a day begins with leaden hearts and I ask: why is my heart so heavy? Why torn, lonely and empty? The answer is not far, but I just want to be with and be with you, at all the times. – (Text fragment from the book: Time of yearning, Time of passion, Time of love, Time of life) © ewald apperle

Unbeschreiblich. Gefühle unbeschreiblich und doch wahr. Im Kopf unsagbar schöne Bilder. Der Körper bebt ob der Wonne. Lust grenzenlos und unendlich weit. Die Seele schwerelos schwebend, kein Raum, keine Zeit, nur vereint sein, endlos Glück zu zweit. Berührungen gleich der Ewigkeit. Bewegungen wie auf unsichtbaren Wellen, im Gleichklang sich die Körper schmiegen. Blicke wie aus des Himmels Pforten, unendlich tief und „spürbar“ werden. Gedanken sich in einem Fluss vereinen. Es existiert nichts, nur ein schwebend, …. (Textfragment, Auszug aus: Mee(h)r der Sehnsucht) © ewald apperle

Indescribable. Feelings indescribable and yet true. In the head, unspeakably beautiful pictures. The body shakes with delight. Lust boundless and infinitely far. The soul floating weightless, no space, no time, just being united, endless happiness for two. Touches like eternity. Movements as on invisible waves, in harmony the bodies nestle. Look out of heaven’s gates, become infinitely deep and „perceptible“. Thoughts unite in a river. There is nothing, just a hovering, …. (Text fragment, excerpt from: Sea of longing) © ewald apperle

20180128_070048_as01

Ein Querschnitt meiner Fotografien und Texte aus meinen Büchern und anderen Plattformen, Social media, veröffentlicht und unveröffentlicht …

Gedanken zum Leben – Fließen. Das Leben ist wie eine Quelle, die dem Schoß der Erde entspringt, langsam und stetig größer wird, zum Bach zum Fluss zum Strom; während des Lebens, (des stetigen Fließens), wird gebaut, gelebt und geliebt; manch Strudel und manche Stromschnelle sich dem Fluss zu widersetzen wagen; ohne Erfolg- der Fluss des Lebens fließt ohne Unterlass, Wasserfälle, Mauern und dergleichen, nichts kann dem Fließen entgegenwirken und all die Sperren müssen schließlich weichen. Flüsse vereint zu einem Strom, wie zwei Menschen, die sich lieben, gemeinsam streben sie dem Meer zu, fließen über und rund um Hindernisse, graben sich tiefer in die Erde, oft durch Steine getrennt, dann wieder vereint, das ist es, was zwei Menschen eint. Das Fließen ein Ende hat, wenn die Wasser im Meere angekommen, gewaltige Wassermassen wogen hin und her, schäumend auf der Oberfläche, klatschen an Felsen … Textfragment, Auszug aus meinem ersten Buch © ewald apperle)

Rosengartenschlucht Imst Tirol

Thoughts on life – flowing. Life is like a spring springing up from the bosom of the earth, growing slowly and steadily, to the brook to the river to the stream; during life, (the steady flow), is built, lived and loved; many swirl and some cataract dare to resist the river; without success, the flow of life flows unceasingly, waterfalls, walls and the like, nothing can counteract the flow and all the barriers must finally yield. Rivers united into a stream, like two loving people, together they seek the sea, flowing over and around obstacles, digging deeper into the earth, often separated by stones, then reunited, that’s what two People are united. The flow has come to an end, when the waters have arrived in the sea, huge masses of water swaying back and forth, foaming on the surface, clapping on rocks … (Textfragment, Auszug aus meinem ersten Buch © ewald apperle)

Ich sitz auf einer Bank am See. Sitze ganz alleine auf einer Bank am See und warte auf den Sonnenaufgang.Neben mir der Platz ist leer, wünschte mir, du meine Liebste säßest mit mir jetzt auf dieser Bank. Der See würde sich in deinen wunderbaren Augen widerspiegeln, ich würde mich darin verlieren beim Blick in dein Gesicht. … © ewald apperle

Könnte dich fest an mich drücken, sodass du meine Wärme, mein Feuer in mir spürst, dass für dich lodert, seit ich dich kenne. Wenn dann die Sonne langsam hinter dem Horizont auftaucht, stell ich mir vor … dann küssen wir uns zärtlich, die ersten Sonnenstrahlen berühren unsere Haut, unser Gesicht, warm und weich. Wir berühren uns an den Händen und halten uns. Ein tiefes Gefühl von Zufriedenheit und Glück unsere Körper durchströmt und die Seelen schweben lässt. (Auszug – Textrfragment aus meinem 2. Buch, Mee(h)r der Sehnsucht …) © ewald apperle

Schneeflocken. Wie die Schneeflocken auf die Erde fallen so möchte ich deinen Körper mit Küssen bedecken. Beim Kontakt mit deinem Körper schmelzen sie auf deiner Haut, werden von dir aufgenommen, so kann ich ganz nah und überall bei dir sein. …. (2. Buch, Auszug aus Mee(h)r der Sehnsucht …) © ewald apperle

Der Herbst ist ein großartiger Maler, der uns täglich mit bunten Bildern den Abschied vom Sommer versüßt. Die Natur brilliert mit einer Farbenpracht, so spektakulär und wunderbar, doch zu Ende geht bald wieder ein Jahr. Vorher zeigt uns Mutter Natur nichts ist umsonst, nichts vergeht was nicht nächsten Frühling wiederkehrt mit neuem Leben und in voller Pracht, sozusagen wieder erwacht. Uns Menschen gibt dies Freude, Hoffnung und Halt, werden mit jedem Herbst der wiederkehrt auch reifer und alt. Der Schöpfer hat uns all das gegeben, die Erde, die Natur mit den Jahreszeiten – all das Leben. Die Natur zeigt sich noch in ihrem schönsten Kleid, bevor sie sich ans Überwintern macht und erfreut unser Auge und Gemüt, zeigt uns ihre Kraft, was sie alles schafft. Die Tage schon merklich kürzer werden und damit auch das Licht. Bald ist es so weit, der Winter kommt und es schneit. Doch bis dahin ist noch Zeit, auch geerntet muss noch werden. Eines Morgens dann, wenn erste Schneeflocken auf der Erde landen und Frost und Eis regieren, die Welt taucht ein in ein weißes Kleid, ist vorbei die schöne Herbstzeit. © ewald apperle Sept. 2017

Ich geh‘ allein durch den Wald. Ich geh` allein durch den Wald, der Wind die Wipfel wogen lässt, meine Gedanken wandern weit. Das Rauschen wogt auf und ab, Schritt für Schritt den Pfad entlang meine Augen laben sich am bereits satten Grün. Es ist bald Ende Mai, der frühe Sommer kündigt sich an. Der erste Grasschnitt, der Duft von Heu heut‘ schon oft in meiner Nase war. Ich atme ein die Waldesluft, rieche verschiedene Düfte der Pflanzen, auch wilder Jasmin meine Sinne … © ewald apperle (aus meinem ersten Buch: Zeit der Sehnsucht, Zeit der Leidenschaft Zeit der Liebe)

Herbst in Tirol. Wenn die Sonnenstrahlen die Erde berühren, am Acker, wo das Sonnenlicht stärker absorbiert wird und die Lufttemperatur knapp über dem Gefrierpunkt liegt, dann „dampft“ die Erde, bzw. verdampft Schnee und Feuchtigkeit, der Kreislauf beginnt von Vorne, wie der der Zeit, heute ist schon wieder Sonntag, eine Woche bis zum nächsten Sonntag, alles ist im „Fluss“ alles dreht sich …. © ewald apperle

Autumn in Tirol-Austria. When the sun’s rays touch the earth, in the field, where the sunlight is absorbed more strongly and the air temperature is just above the freezing point, then the earth „steams“ or evaporates snow and moisture, the cycle starts from the beginning, like the time, today is Sunday again, a week until the next Sunday, everything is in the „river“ everything turns …. © ewald apperle

Mehr Fotos z.B.: https://plus.google.com/u/0/collection/Yu0RVE

Winterbeginn. Die Tage sind kurz und fast keine Licht. Ich denk an Tage mit dir, an Tage mit Sonne, Tage voller Liebe und Wonne. Du fehlst mir Liebste, mehr noch als die Sonne. Es ist draußen ungemütlich, nass und kalt, mein einziger Trost, ich sehe dich bald. Das Warten bis zum Wiedersehen ist jedoch hart und tut weh, die Zeit sie will nicht schnell vergehen. Sehne den Augenblick so sehr herbei, wo du in meinen Armen liegst, dich ganz nah an mich schmiegst. … (Textfragment aus dem Buch: Mee(h)r der Sehnsucht) © ewald apperle

Beginning of winter. The days are short and almost no light. I think of days with you, days with sun, days full of love and bliss. I miss you dearest, even more than the sun. It’s uncomfortable outside, wet and cold, my only consolation, I’ll see you soon. The wait until the reunion, however, is hard and hurts, the time she does not want to pass quickly. So long for the moment when you lie in my arms, snuggle up close to me. …. (Text fragment from the book: Sea of yearning). © ewald apperle