Projekt III/LL / project III/ll

Vorschauen auf mein nächstes Buchprojekt, der Titel ist noch offen, im Moment hat es den Arbeitstitel ProjektIII/LL. Previews of my next book project, the title is still open, in the moment it has the working title projectIII/LL

Soweit ich mich in der Zeit zurück erinnern kann, war Sehnsucht stets mein Begleiter. Schon als Kind hatte ich dieses Gefühl der Sehnsucht, Sehnsucht nach- was, hatte ich damals? geht es mir durch den Kopf, während ich dies schreibe. Ich denke wirklich angestrengt nach, um es wieder zu erfahren. Es war Sehnsucht haben, nach Unbeschwertheit, nach der ultimativen Freiheit © ewald apperle

As far back as I can remember, longing has always been my companion. Even as a child, I had this feeling of longing, longing for what, did I have then? It goes through my head as I write this. I really think hard to find out again. It was longing for lightheartedness, for ultimate freedom © ewald apperle

Gefangen. Meine Seele gefangen, mein Herz gebrochen, mein Geist versucht das Chaos zu entflechten. Träume so schön und voller Glück. Alpträume von Verlieren und Einsamkeit. Wünsche, die nie in Erfüllung gehen. Sehnsucht nach dem kühnsten Traum. Pflicht und Einordnen. Anerkennen der realen Welt. Leiden und Schmerzen ertragen. Manchmal das Herz vor lauter Glück zerspringt. Heimlich weinen. Innerlich zerrissen. Narben und Falten. Hoffnung auf Unmögliches. Verzweiflung ob der Wirklichkeit. Ich sehe mich selbst von Draußen. Nur ein Traum, oder ist es wahr? Gefangen in diesem Leben, gefangen in diesem, meinem ich. © ewald apperle (Excerpt – preview of project III/LL)

Captured. My soul trapped, my heart broken, my mind trying to disperse the chaos. Dreams so beautiful and full of happiness. Nightmares of losing and loneliness. Wishes that never come true. Yearning for the wildest dream. Duty and classification. Recognizing the real world. Suffer, suffering and pain. Sometimes the heart shatters with happiness. Secretly cry. Torn inside. Scars and wrinkles. Hope for the impossible. Despair if the reality. I see myself from outside. Only a dream, or is it true? Caught in this life, imprisoned in my me. © ewald apperle (Auszug – Vorschau Projekt III/LL)

Deja Vu. Sehnsucht, auch an diesen Morgen, meine Gedanken in einem anderen Raum, in einer anderen Zeit. Nicht getrennt und fern von dir, bin ich ganz nah neben dir und halte dich fest in meinen Armen, schau dir ins Gesicht. Einen guten Morgen Kuss und unsere Lippen sich berühren, deine Haut an meiner, mein Gedanke, ich bin deiner. Ich freu‘ mich auf den Tag mit dir, freu‘ mich auf Worte, Blicke und dein Lachen. So kreisen meine Gedanken in einem Traum in den Tag hinein, obwohl es draußen schon hell, ich träum mich in den anderen Raum, in die andere Zeit, wo wir stets zu zweit. © ewald apperle

Déjà-vu. Longing, also this morning, my thoughts in another room, in another time. Not separated and far from you. I`m very, close to you, and hold you tight in my arms, look, into your face. A good morning kiss and our lips touch, your skin against mine, my thought, I am yours. I look forward to the day with you, look forward to words, looks and your laughter. So, my thoughts circle in a dream into the day, although it is already light outside, I dream myself into the other room, into the other time, where we are always two. © ewald apperle

Ein bisschen Nichts. Zufrieden mit dem bisschen Nichts, dass ich während meiner Lebenszeit auf dieser Erde verwalten und genießen darf. Glücklich damit, dass es meine Gesundheit zulässt zu leben, zu lieben, mich zu freuen und manchmal auch zu weinen. Zufrieden damit, Wünsche zu haben, von denen ich weiß, dass sie nie in Erfüllung gehen werden. Glücklich mit den vielen kleinen Wünschen, die sich schon erfüllt. Glücklich mit dem Wissen, nicht Geld und Besitz zu brauchen, um damit vermeintlich Glück kaufen zu können. Zufrieden mit dem bisschen Nichts das mir zur Verfügung steht. © ewald apperle

A little bit of nothing. Satisfied with the little nothing that I can manage and enjoy on this earth during my lifetime. Happy that my health allows me to live, to love, to be happy and sometimes to cry. Satisfied to have wishes that I know will never come true. Happy with the many small wishes that have already been fulfilled. Happy with the knowledge that you don’t need money and possessions to be able to buy happiness. Satisfied with the little bit of nothing available to me. © ewald apperle

Zeitdenken. Die Tage, Monate und Jahre ziehen vorüber, wie es scheint in Windeseile und immer noch schneller. Der Wunsch nach Leben abseits von Hektik und Arbeit, nach gemeinsamem Erleben von Schönheit und Freiheit größer mit jedem Tag. In der Zweisamkeit zu kosten das viel zitierte süße Leben. Lachen, Lieben und Leben, stillen die Sehnsüchte und auskosten das Feuer des Begehrens. Leidenschaft statt Frust und Freude statt Ärger, weniger Sorgen und dafür mehr Zeit, Zeit für sich selbst, Zeit für das wirklich wichtige, Zeit fürs Leben. Ein so kostbares Gut, wie die Lebenszeit eines ist, kann man nicht kaufen, ja nicht einmal die Zeitspanne der Lebenszeit bestimmen. Träume, Wünsche, so viele. Die Zeit so wenig und das Leben zieht vorüber. So wenig Zeit für Lieben, Lachen und Träumen, Leidenschaft und Zärtlichkeit, keiner weiß, wieviel Zeit noch bleibt. Und so denk‘ und träum‘ ich mir Zeit und nicht Gut und Geld, wahrlich leben ist das was zählt. © ewald apperle

Time thinking. The days, months and years pass, it seems like lightning fast and still faster. The desire for life away from the hustle and bustle, for experiencing beauty and freedom together increases with each passing day. Savoring the much-quoted sweet life together. Laugh, love and life, satisfy your longings and savor the fire of desire. Passion instead of frustration and joy instead of anger, less worries and more time, time for yourself, time for the really, important time for life. You cannot buy such a valuable commodity as the lifetime is, and you cannot even determine the period of the lifetime. Dreams, wishes, so many. Time is so little and life passes. So little time for loving, laughing and dreaming, passion and tenderness, nobody knows how much time is left. And so, I think and dream of time and not good and money, truly living is what matters. © ewald apperle

Metamorphose eines Traums. Mit tiefen, gegenseitigen Blicken und der sanften, erregenden Berührung zweier Lippen, den sogleich fulminanten Start von verzückt flatternden Schmetterlingen im Bauch und freudig, schlagenden Herzen beginnt ein Traum von der Liebe. In der Nacht und am Tag, zu jeder Stund`, träumen vom Glück zu zweit, vom Glück alle Zeit. Nichts, kann diesen Bollwerk aus Liebe Paroli bieten. Küssen, Kuscheln, sich lieben im Gras liegen in den Himmel schauen und Wolken schieben. Luftschlösser bauen und schweben, für wahr wie im Traum. Leben leicht und wunderbar, man glaubt es kaum. Die Zeit vergeht, ein ganzes Jahr, … Auszug- Vorschau Projekt III/LL …. © ewald apperle

Metamorphosis of a dream. With deep, mutual glances and the gentle, exhilarating touch of two lips, the immediately brilliant start of ecstatic fluttering butterflies in the stomach and joyful, beating hearts, a dream of love begins. At night and in the day, every hour, dream of happiness for two, of happiness all the time. Nothing can stand up to this bastion of love. Kissing, cuddling, loving, lying in the grass looking in the sky and pushing clouds. Build and float castles in the air, like a real dream. Life easy and wonderful, you hardly believe it. Time flies, a whole year passes, the dream and the love already exist. Excerpt preview project III / LL …. © ewald apperle

Zeitleben. Alles vergänglich in der Zeit, fließt das Leben. Schwer zu verstehen das Unumgängliche. Hoffen, auf Unmögliches. Lachen in Momenten des Glücks. Und weinen in der Zeit voll Schmerz und Trauer. Zank und Hass wie Dornen im Fleisch. Wunden klaffen in der Seele. Bilder voller Schönheit und leicht das Herz. Bilder von Elend und die Gedanken schwer. Angst, drückend und Gefühle ungewiss. Wege gehen und wunderbares sehen. In der Dunkelheit allein sein, vor lauter Sehnsucht schrei`n. Brücken verbinden, überwinden oft nicht schwindelfrei. Liebe, Balsam für die Seele und Nahrung für das Herz. Liebe geben und zurückbekommen, der Geist strebt himmelwärts. Alles vergänglich, alles in der Zeit, wieviel Zeit auch noch bleibt. Denken und Glauben das vermeintlich Undenkbare, dass nach unserer Zeit nur das Schöne und Gute bleibt. © ewald apperle

“timelife” All transient in time, life flows. Hard to understand the inevitable. Hope, the impossible. Laugh in moments of happiness. And cry in time of pain and sadness. Quarrel and Hate, like thorns in the flesh. Wounds gape in the soul. Pictures full of beauty and light heart. Pictures of misery and thoughts heavy. Fear, oppressive and feelings uncertain. Walk, ways and see wonderful. Being alone in the dark, screaming for longing. Bridges connecting, but they often do not overcome the heights. Love, balm for the soul and food for the heart. Giving love and getting it back, the mind strives heavenward. Everything transient, everything in time, how much time remains. Thinking and believing the supposedly unthinkable that in our time, only the beautiful and the good will remain. © ewald apperle

Herzenstränen. Mein Herz es weint, wenn wir nicht vereint. Herzenstränen kann man nicht sehen, den Schmerz nur wenn man liebt verstehen. Tief drin in mir der Traum von einem Wir. Still und leise all die Zeit bis zum Wiedersehn, die Stunden der Traurigkeit wollen nicht vergehen. Ein innerlich Flehen, nach deiner Liebe, nach Berührung und Glück, nach Linderung der seelischen Schmerzen. Tränen der Liebe aus tiefstem Herzen. Still und leise geweint, bis wir wieder vereint. Doch auch nach Draußen die Herzenstränen einen Weg sich bahnen, wenn niemand sieht zu. Alles was mein Herz begehrt, was ich will, bist du. © ewald apperle

Heart-Tears. My heart cries when we are not united. You cannot see heart tears, only understand pain when you love. Deep inside, the dream from a We. Silently and quietly all the time until the reunion, the hours of sadness do not want to pass away. An inner prayer, for your love, for touch and happiness, for relief of mental pain. Tears of love from the bottom of my heart. Cried quietly, until we reunited. But even outside, the tears of the heart make their way, when no one is watching. Everything my heart desires, what I want, is you. © ewald apperle

Entzug. Ach, verginge die Zeit, wo ich fern von dir, doch im Flug. Jeder Teil von mir, selbst meine Gedanken, alles leidet unter dem Entzug. Die Sehnsucht nagt an allen Ecken und Enden, lässt mich kaum schlafen und drückt auf mein Herz. Das Begehren in mir brennt wie Feuer und droht meine Seele zu verschlingen. Mein Verlangen nach deiner Nähe, den Berührungen und Küssen, ich krieg davon nicht genug. Alles in mir leidet unter dem Entzug. Mein Herz sehnt sich nach dir, Entzugserscheinungen bis zum Wiedersehen gefangen in einer Traumwelt, ein Traum vom Wir. © ewald apperle

Withdrawal. Oh, pass the time when I’m away from you, but in flight. Every part of me, even my thoughts, all suffers from withdrawal. Longing gnaws at every turn, hardly sleeps me and presses on my heart. The desire in me burns like fire and threatens to devour my soul. My desire for your closeness, the touches and kisses, I cannot get enough of it. Everything in me suffers from the withdrawal. My heart yearns for you, withdrawal symptoms caught up in a dream world, a dream of us. © ewald Apperle

Die Decke. Starre Blicke auf die Zimmerdecke, im Hinterkopf ein Bild, wo ich mich nach dir Strecke.  Meine Augen wandern nach rechts, die Betthälfte ist leer. Starre wieder auf die Decke dann auf die Wand, neben mir auf das Bett und wieder zurück. Im Hinterkopf ein Bild von dir, du kommst aus der Dusche ins Bett zu mir. Blicke zur Tür dann zur Decke- nichts. Leere, alles ruhig, nur das Licht flackert ein wenig.  Meine Gedanken wandern, der Blick starr gerichtet zum Plafond, im Hinterkopf ein Bild von deinem Mund. Augen schließen und wieder öffnen- nichts, nur Decke. Stille, in mir stumme Schreie. Alles verschmilzt mit der Zimmerdecke, Blicke, Gedanken und Bilder im Hinterkopf. Schatten auf der Decke und Leere. Das Licht erlischt, der Blick nun ins Dunkle starrt, nichts, nur Raum um mich. Ich vermisse dich. © ewald apperle

The blanket. Staring looks at the ceiling, in the back of my mind a picture of where I am reaching for you. My eyes wander to the right, the bed half is empty. Staring again at the ceiling, then at the wall, next to me at the bed and back again. In the back of my mind a picture of you, coming out of the shower to bed with me. Look at the door then at the ceiling – nothing. Emptiness, everything quiet, only the light flickers a little. My thoughts wander, my gaze fixed on the ceiling, a picture of your mouth in the back of my mind. Close your eyes and open them again – nothing, just a blanket. Silence, in me silent screams. Everything merges with the ceiling, looks, thoughts and images in the back of the head. Shadows on the ceiling and emptiness. The light goes out, the gaze is now staring into the dark, nothing, just space around me. I miss you. © ewald apperle

Im Fluss der Zeit. Schon wieder März. Wirklich? oder nur ein Scherz? Ein weiterer Frühling schickt sich an ins Land zu ziehen. Wie wunderbar so ein Frühling ist, erlebst du intensiver je älter du bist, für mich der siebenundfünfzigste Lenz und keine Spur von Demenz. Die Wärme der Märzensonne, erfüllt Körper und Geist mit Wonne. Doch fühl ich auch Traurigkeit tief in mir, die Zeit sie fließt so schnell, ich spür`. Zerrinnen die Zeit förmlich tut, in Windeseile und sie wird knapp, ich mich beim Nachdenken ertapp‘. Ja, das Fließen wird immer schneller, waren früher noch Hindernisse, oder aber auch breite und seichte Abschnitte im Fluss der Zeit, das Fließen schier langsam, friedlich und unendlich schien.
Nun, nach so viel Jahren der Fluss der Zeit, scheint schneller und mit starkem Gefälle, einem Wildfluss gleich, fließt die Zeit reißend und mit Getöse auf einen hohen Wasserfall zu, unaufhaltsam und unweigerlich zum Abgrund hin. So viele Ufer noch zu erkunden, so viel Sonne und Glück noch auf dem Weg, aber auch Traurigkeit und Tränen stetig speisen den Fluss der Zeit. Wieviel von dem Fließen noch bleibt? Im Augenblick erfreu ich mich an einem Rosenstock, der treibt, es ist ein Genuss. Alles im Fluss, alles in der Zeit. © ewald apperle

In the flow of time. March again. Really? or just a joke? Another spring is about to move into the country. How wonderful such a spring is, you experience more intensively the older you are, for me the fifty-seventh spring and no trace of fatigue. The warmth of the March sun fills the body and mind with delight. But I also feel sadness deep inside of me, the time it flows so fast, I feel. Melt away the time literally does, in no time and she is running out, I catch myself thinking. Yes, the flow is getting faster and faster, were once obstacles, or even wide and shallow sections in the flow of time, the flow seemed almost slow, peaceful and infinite. Now, after so many years of the river of time, seeming faster and with a steep gradient, like a wild river, time is rushing and roaring toward a high waterfall, unstoppable and inevitable to the abyss. So many shores still to explore, so much sun and happiness still on the way, but also sadness and tears steadily feed the flow of time. How much of the flow remains? Right now, I’m enjoying a rosebush that’s doing it, it’s a treat. Everything in the flow, everything in time, like fifty-six times before. © ewald apperle

In meinem Kopf. Chaos in meinem Kopf, ich habe nicht geschlafen die ganze Nacht nur nachgedacht. Wirr und durcheinander all die Bilder in dunklen schwarz gehüllt. Das Ticken einer Uhr im Takt der Zeit, die Unruh in mir, die mich weitertreibt. Verschwommen jetzt, bei einem Kaffee all die Gedanken der Nacht noch einmal darüber nachgedacht, da war ein Telefon mit Wählscheibe und ich wählte eine Nummer, konnte jeden einzelnen Wähl-Ton hören und hatte einen Hörer mit Kabel in der Hand und am Ohr. Heute, heute denke ich drückst du am Mobiltelefon auf einen Namen oder ein Bild und im nächsten Augenblick bist du verbunden. Telefonnummern, Adressen, Termine, Ereignisse sind gespeichert und per Fingertipp stets parat. Warum dies Bild? Diese Gedanken? Ich weiß es nicht.
Eine Art mathematische Formel beschäftigte mich sehr, schwirrte im Kopf herum, eine Formel mit der Frage nach dem x-RL, x-RL steht für Zeit Restleben, die anderen drei Faktoren A+F+G, stehen für Arbeitszeit, Freizeit und die darin enthaltene Glückszeit, gesucht eben ist x (RL). Ich bin kein Rechengenie, aber der Faktor, der dabei für mich, herauskommt ist einer, der mir sagt mein Restleben ist eher nur noch ein kleiner Anteil am Gesamten Zeitpaket auf dieser Welt.
Vielleicht schlafe ich deshalb schlecht, es gibt ja noch zu viel zu tun und benötigt kostbare Zeit für Arbeit und Freizeit und ein bisschen Glückszeit dazwischen, bis dann Rest-Lebenszeit da ist. RL ist eine kleine Größe …
Eine der Katzen tut miauend kund, dass ihre Schlafenszeit beendet wäre und es wohl an der Zeit wäre ein Frühstück zu bekommen. Ein Blick auf die LED Anzeige meiner Uhr, es ist erst 05:30 und eigentlich ist Samstag, (Freizeit). Ich bleib noch ein bisschen im Bett!
Bilder in meinen Kopf zeigen mir Susi, erst gestern haben wir erfahren, dass Susi am 16. Okt. Letzten Jahres im Alter von vierundfünfzig Jahren von uns gegangen ist. Drei Jahre nach Harald, (Harald war auch vierundfünfzig Jahre jung gewesen), unsere Freunde innerhalb von drei Jahren beide tot. Restlebenszeit Null kommt mir da wieder einmal in den Sinn. Sind die beiden jetzt wieder zusammen? Ich hoffe es! Es ist ein Trost, dieser Gedanke, dass es so ist.
Jetzt wird auch noch die zweite Katze lästig und nervt mich mit anstupsen und lautem Schnurren, direkt in mein Ohr.
Ok! Ich steh auf, Samstag 06:15, sowieso habe ich noch so viel zu tun, und die Zeit ist ja eh so wenig…. Wen wollte ich eigentlich mit einem Wähltelefon anrufen? Oder war es ein Anruf aus der Vergangenheit?
So Katzen versorgt, Nun aber einen schönen Kaffee, es ist noch finster draußen und es schneit. – Winterzeit. – Zeit. © ewald apperle

In my head. Chaos in my mind, I have not slept all night just thinking. Tangled and confused all the pictures wrapped in dark black. The tick of a clock in time with the clock, the balance in me that drives me on. Blurry now, having a coffee all the thought of the night again, there was a dial phone and I dialed a number, could hear every dial tone and had a handset with cable in hand and ear. Today, today I think you press on the mobile phone on a name or picture and the next moment you are connected. Telephone numbers, addresses, appointments, events are stored and always ready by fingertip. Why this picture? These thoughts? I don`t know. A kind of mathematical formula occupied me a lot, buzzed around in the head, a formula with the question of the x-RL, x-RL stands for time rest-life, the other three factors W+ Le + Lu, stand for working time, leisure and that included lucky time, just searched is x (RL). I’m not a calculating genius, but the factor that comes out for me is one that tells me my residual life is only a small part of the total time package in this world. Maybe that’s why I’m sleeping badly, there is still too much work to do, and precious time for work and free time, and a bit of luck in between, until the rest of my life is there. RL is a small size … One of the Cats, voices meowing that their bedtime is over and that it might be time to get some breakfast. A look at the LED display of my watch, it is only 5:30 and Actually Saturday, (free time). I’ll stay a little bit in bed! Pictures in my head show me Susi, only yesterday we learned that Susi on 16 Oct. last year at the age of fifty-four years has left us. Three years after Harald, (Harald had been also fifty-four years old), our friends were both dead within three years. The rest of life zero comes to my mind once again. Are they back together now? I hope so! It is a consolation, this thought, that it is so. Now even the second cat is annoying and annoying me with nudging and loud purring, directly into my ear. OK! I get up, Saturday 06:15, anyway I still have so much to do, and the time is anyway so little …. Who did I Actually want to call with a dial phone? Or was it a call from the past? So, cat care, but now have a nice coffee, it’s still dark outside and it’s snowing. Winter time. Time. © ewald Apperle

Wanderschaft, (des Lebens), Meine Seele, ohne Anker im Labyrinth, von Träumen und Hoffnung, im Labyrinth des Lebens. Am Eingang des Irrgartens die Geburt. Suchend meine Seele durch das Leben wandert. Mein Geist voller Gedanken von Befreiung und Glauben an die Freiheit, doch ist mein Körper und mein Geist gefangen in der Realität des Daseins. Immer wieder schöne, kurze Zeiten von Schwerelosigkeit und innerer Balance, vollkommener Zufriedenheit, das Gefühl von Liebe und unermesslichen Glücks. Nach vielen Jahren der Wanderschaft, die Erkenntnis und das Annehmen meines Weges ohne Selbstmitleid, ohne Groll und ohne Schuldzuweisungen. Demut im Leid und in der Freude. Leben, Lieben und Leiden, gefangen in der Zeit meiner Wanderschaft. Stumm, die Schreie der Ernüchterung und stumm die Schreie von kurzen Glücksmomenten. Stumm die Zeit vergeht. Träume, Glaube und Hoffnung als Begleiter bis zum Ende. Am Ausgang vom Labyrinth des Lebens, steht der Tod des Körpers. Allein die Seele ist unsterblich, Seele wenn vom Körper befreit kennt keine Zeit, nur die Ewigkeit. © ewald apperle 2018

Travels, (travel of life). My soul, without anchor in the labyrinth, of dreams and hope, in the labyrinth of life. At the entrance of the maze the birth. Seeking my soul wanders through life. My mind full of thoughts of liberation and belief in freedom, yet my body and mind are trapped in the reality of existence. Again, and again beautiful, short times of weightlessness and inner balance, complete satisfaction, the feeling of love and immeasurable happiness. After many years of wandering, the realization and acceptance of my way without self-pity, without resentment and without blame. Humility in suffering and in joy. Life, love and suffering, caught in the time of my wanderings. Silent, the cries of disillusionment and mute the cries of short moments of happiness. Mute time passes. Dreams, faith and hope as a companion to the end. At the exit from the labyrinth of life, is the death of the body. But the soul is immortal, the soul when freed from the body knows no time, only eternity. © ewald apperle 2018

My soul, without anchor in the labyrinth of dreams and hope, in the labyrinth of life. At the entrance of the maze the birth. Seeking my soul wanders through life. My mind is full of thoughts of liberation and belief in freedom, yet my body and spirit are trapped in the reality of existence. Again, and again beautiful, short times of weightlessness and inner balance, complete satisfaction, the feeling of love and immeasurable happiness. After many years of wandering, recognizing and accepting my path without self-pity, resentment and blame. Humility in suffering and in joy. Life, love and suffering, caught in the time of my wanderings. Silent, the cries of disillusionment and mute the cries of short moments of happiness. Mute time passes. Dreams, faith and hope as a companion to the end. At the exit from the labyrinth of life is death. The soul is immortal, the soul when freed from the body knows no time, only eternity. © ewald apperle 2018

Tränen der Nacht,
in der Dunkelheit der Nacht Tränen heiß und voller Sehnsucht, an dich gedacht.
Keiner sieht und hört das leise, Flehen.
Die Schmerzen, ob dem fernen Wiedersehen in meinem Herzen.
Verlangen nach Zärtlichkeit und Liebe in meiner Brust, alles in mir sehnt sich nach deiner Wärme.
Die Tränen der Nacht du nicht siehst, aus der Ferne.
Meine Sehnsucht nach dir siehst du im lodernden Licht der Sterne.
© ewald Apperle

Tears of the night,
in the darkness of the night tears hot and full of longing, thought of you.
No one sees and hears this softly, pleading.
The pain, whether the farewell reunion in my heart.
Desire for tenderness and love in my breast, everything in me longs for your warmth.
The tears of the night you do not see, from afar.
My longing for you, you see in the blazing light of the stars.
© ewald Apperle

Eigene Wertschätzung. Die eigene Wertschätzung. Geld macht nicht glücklich. – Niemals. Alles in dir muss im Einklang sein. Du harmonierst mit der Schönheit der Natur mit den Tieren deinen Haustieren und du hast einen Menschen, dessen Nähe und Liebe dich in völligen Einklang bringt. – Glück. Du hast einen Glauben, der dir den Weg zeigt, auch wenn’s manchmal schwer ist. All dies kann man nicht kaufen. Innere Ruhe und Zufriedenheit, offene Augen mit Blick auf die wirklichen Schönheiten, die nicht mit Geld entstanden sind und liebe um der Liebe willen. Denk mit deinem Herz und sprich aus deiner Seele, fühle mit all deinen Sinnen. Du bist wertvoll, wertvoller als alles Geld der Welt! © ewald apperle

Own appreciation. Think on Your own appreciation. Money cannot buy happiness. – No way. Everything in you has, to be consistent. You harmonize with the beauty of nature with the animals of your pets and you have a human, whose closeness and love brings you in complete harmony. – Luck. You have a faith that shows you the way, even if it’s hard at times. You cannot buy all this. Inner peace and contentment, open eyes with a view to the real beauties, who did not arise with money and love for the sake of love. Think with your heart and speak from your soul, feel with all your senses. You are valuable, more valuable than all the money in the world!© ewald apperle

Valentinstag ein Fest für die Wirtschaft – ein wichtiger Tag?
Einen speziellen Tag der Liebe gibt es nicht. Die Liebe, wenn sie echt und rein wird jeden einzelnen Tag in dir sein. Den, den du liebst, jeden Tag mit Worten und Gesten zeigst und spüren lässt, dass du ihn liebst. Ein Lächeln, ein Blick und du, bekommst Liebe zurück. Diese Geschenke der Liebe kann man nicht kaufen, an keinen Tag, darum sag ich dir, egal an welchen Tag, dass ich dich liebe und dich sehr mag. Ohne dich wären all die Tage grau und gar nicht schön, ich freue mich schon auf ein Wiedersehen, dann kann ich geben dir Liebe und das Gefühl vom Wir. © ewald apperle

Valentine’s Day a celebration for the economy – an important day?
There is no special day of love. Love, if it becomes real and pure every single day in you. The one you love, every day with words and gestures show and feel that you love one. A smile, a look and you get back love. You cannot buy these gifts of love, not a day, so I tell you, no matter what day, that I love you and I like you very much. Without you, all the days would be gray and not beautiful at all, I’m looking forward to seeing you again, then I can give you love and the feeling of us. © ewald apperle

Zeitdenken. Die Tage, Monate und Jahre ziehen vorüber, wie es scheint in Windeseile und immer noch schneller. Der Wunsch nach Leben abseits von Hektik und Arbeit, nach gemeinsamem Erleben von Schönheit und Freiheit größer mit jedem Tag. In der Zweisamkeit zu kosten das viel zitierte süße Leben. Lachen, Lieben und Leben, stillen die Sehnsüchte und auskosten das Feuer des Begehrens. Leidenschaft statt Frust und Freude statt Ärger, weniger Sorgen und dafür mehr Zeit, Zeit für sich selbst, Zeit für das wirklich wichtige, Zeit fürs Leben. Ein so kostbares Gut, wie die Lebenszeit eines ist, kann man nicht kaufen, ja nicht einmal die Zeitspanne der Lebenszeit bestimmen. Träume, Wünsche, so viele. Die Zeit so wenig und das Leben zieht vorüber.  © ewald apperle 2020

Wofür bin ich da? Draußen dämmert es, ein zartes Morgenrot als schöner Kontrast zu den weißen Bergspitzen, ein paar harmlose Wolkenreste vom gestrigen Regentag halten sich noch an den Berghängen und die Vögel konzertieren schon seit einer guten Stunde in den Tag hinein. Es wird noch gut eine Stunde dauern, bis die Sonne über den Bergrücken ihre Sonnenstrahlen Richtung meines Bürofensters schickt. Ich habe ein Schale Kaffee vor mir, die Notebooks sind hochgefahren, E-Mails werden abgerufen, auch bekomm` ich schon die ersten Erinnerungen für die Aufgaben des heutigen Arbeitstages. Ich habe noch so viel andere Gedanken im Kopf, sei die zur aktuellen Situation mit dieser, für mich unglaublichen und dummen Hysterie und politischen Handlungen um den Corona Virus, aber auch privat. Geschlafen habe ich heute nicht besonders gut, wie so oft, wenn Gedanken mich sehr intensiv beschäftigen. Unserer Katze blieb dies natürlich nicht unbemerkt, wenn ich nachts mit offenen Augen ins Dunkel starre, dann merkt sie dies und mit miauen verleiht sie dem dann auch Nachdruck, meistens stehe ich auf und füttere sie, manchmal gehe ich dann wieder ins Bett und schlaf noch ein wenig, aber auch oft, so wie heute, bleib ich auf, mache mir einen Kaffee und fahre das Notebook hoch. Als erstes checke ich mein Handy auf Nachrichten, während der PC hochfährt.  (Vorschau „Project III / LL“)  © ewald apperle

What am i there for It? is dawn outside, a soft dawn as a nice contrast to the white mountain peaks, a few harmless remnants of cloud from yesterday’s rainy day still linger on the mountain slopes and the birds have been performing for a good hour into the day. It will be a good hour before the sun sends its rays over the mountain ridge towards my office window. I have a cup of coffee in front of me, the notebooks have booted up, e-mails are being checked, and I already get the first reminders for today’s workday. I have so many other thoughts in my head, be it about the current situation with this, for me unbelievable and stupid hysteria and political actions about the Corona Virus, but also privately. I didn’t sleep particularly well today, as I do so often when thoughts occupy me very intensely. This did not go unnoticed by our cat, of course, when I stare into the dark with open eyes at night, then she notices this and with meowing she also emphasizes it, mostly I get up and feed her, sometimes I go back to bed and still sleep a little, but also often, like today, I stay up, make myself a coffee and boot up the notebook. The first thing I do is check my cell phone for messages while the PC is starting up. (Preview „Project III / LL“) © ewald apperle

Erster Advent, eine Kerze brennt, traurig beginnt für mich der Advent. Allein im Kerzenschein, viel Zeit zum Grübeln und Sinnieren. Es ist wohlig warm und trotzdem bin ich am Frieren. Ich koch‘ für mich allein im Kerzenschein. Im Radio läuft weihnachtliche Musik, es wird besungen die Freude und das Glück. Es wird gesprochen über Stille und die ruhige Zeit. Oh, ja still hab‘ ich es, doch nicht ruhig. Arbeit viel, wie jedes Jahr, weil ein Jeder noch so viel braucht und will bis zum End‘ vom Jahr. Still ist es ja, still, weil keiner da. So rede ich mit den Katzen halt, erzähl‘ ihnen vom Christkind und das es kommt bald. Ich, hab` sogar erfunden ein Weihnachtsmärchen, es handelt von Katzen, habe es ihnen auch schon erzählt, aber eigentlich hab‘ ich es für die Enkelkinder geschrieben. Gegessen und alles aufgeräumt, jetzt noch ein bisschen ins Wohnzimmer, samt den Katzen auf die Couch. Vor dem TV, werde ich wie immer ein wenig dösen, versuchen mich von Gedanken an die Arbeit zu lösen. Träum‘ mich von der Einsamkeit in eine Welt voll Harmonie und zu zweit. Schön hab‘ ich es in den Gedanken in meinen Kopf, das Schnurren der Katzen, das Treteln mit ihren Tatzen. Ich wach wieder auf, die Zweisamkeit nur geträumt, es ist still, nur die Katzen schnurren. © ewald apperle

First Advent, a candle burning, sad for me Advent begins. Alone in the candlelight, a lot of time to ponder and ponder. It is pleasantly warm and yet I am freezing. I cook for myself by candlelight. Christmas music is played on the radio, the joy and happiness are sung about. It is talked about silence and the quiet time. Oh, yes, I’m still, but not calm. Work a lot, like every year, because everyone still needs so much and wants to finish the year. It is still, still, because nobody is there. So, I talk to the cats, tell them about the Christ child and that’s coming soon. I even invented a Christmas fairy tale, it’s about cats, I already told them, but Actually I wrote it for the grandchildren. Eaten and tidied everything, now a little bit in the living room, including the cats on the couch. In front of the TV, as always, I’ll doze off a bit, trying to get away from work. Dream me of loneliness in a world of harmony and twosome. I have it beautiful in the thoughts in my head, the purring of the cats, the trotting with their paws. I wake up again, the togetherness only dreamed, it is quiet, only the cats purr. © ewald apperle

Advent, das 3. Lichtlein brennt, im Radio wieder weihnachtliche Musik ertönt und mich die Werbung berieselt wie der Schnee beim Blick zum Fenster hinaus. Die Zeit wird knapp, es ist nicht mehr lang, hab` noch nicht alle Geschenke mir wird bang. Es ist kalt draußen, wie mir ein Blick auf das Thermometer zeigt, aber auch in mir drin kein Feuer, keine Wärme. Weihnachtszeit, fröhliche Zeit tönt es aus dem Weihnachtsradio. Eigentlich, obwohl allein, bin ich ganz gut drauf und für die Wärme hab` ich einen Kachelofen, den ich jetzt anheizen werde. Meine Gedanken scheinen synchron mit dem Ticken der Uhren, beinah` im Sekundentakt jagen alle Möglichen Gedanken durch meinen Kopf. Ich hätte noch so viel zu erledigen und Morgen fängt schon wieder ein Woche an, eine Woche, vollgestopft mit Terminen, es muss ja noch alles erledigt werden vor Weihnachten bis Weihnachten – Deadline, wie es im neuem Deutsch heißt und Sales und die „Figures“ müssen passen und für nächstes Jahr Strategie und Sales Targets. Private Ziele, eigene und Familie? Ich spüre, wie es mich fast erdrückt, wie jedes Jahr um diese „stille Zeit“, spüre auch schon, dass auch der Körper nachlässt, müde ist. Oft ist es ja so, dass wenn die Last abfällt, der Körper sich eine „Auszeit“ gönnt, sagt: jetzt bin ich mal krank, will mich ausruhen. Der Geist sagt, das ist recht und gut, aber doch nicht in der wenigen Freizeit, die wir haben, doch nicht dann! Ein Schluck Kaffee, das Feuer ist angekommen, es knistert aber nicht, weil, mit gepressten Holzspänen gibt es kein Knistern, trotzdem, genügt schon der Anblick vom Feuer gut und vermittelt Wärme. Soll ich jetzt im Haushalt was tun oder soll ich die offenen, firmenmäßigen Aufgaben bearbeiten, oder beides machen und in welcher Reihenfolge? Ich würde aber auch gerne ein Runde in die Natur raus gehen, es schneit und es ist schließlich Adventszeit und Sonntag und bald ist Weihnachten.  Aber bis Weihnachten soll doch alles erledigt sein! Danach dann, falls mein Körper mitspielt, mein Geist abschalten kann, Nach Weinachten und vor Silvester,- ja dann! © ewald apperle

Advent, the 3rd small light burns, on the radio again Christmas music sounds and me the advertising sprinkles like the snow when looking out the window. Time is running out, it is not long, I have not got any presents yet, I’m afraid. It’s cold outside, as a glance at the thermometer shows, but there’s no fire inside me, no warmth. Christmas time, happy time it sounds from the Christmas radio. Actually- although alone, I am in a good mood and for the heat I have a tiled stove, which I will heat up now. My thoughts seem synchronized with the ticking of the clocks, almost every second of every possible thought Chases through my head. I still have so much to do and Tomorrow starts again a week, a week packed with appointments, everything still needs to be done before Christmas until Christmas – Deadline, as it’s called in German and Sales and the „Figures“ must fit and for next year’s strategy and sales targets. Private goals, own and family? I feel like it almost crushes me, as every year to this „quiet time“, feel already that the body is also tired. It is often the case that when the weight drops, the body takes a „break“, says: now I’m sick, I want to rest. The mind says that’s right and good, but not in the few free Time we have, but not then! A sip of coffee, the fire has arrived, but it does not crackle, because, with pressed wood chips, there is no crackling, anyway, even the sight of the fire is good enough and gives heat. Should I do something in the household right now, or should I handle the open, company-specific tasks, or do both and in which order? But I would also like to go out into nature, it is snowing, and it is Advent time and Sunday and Christmas is coming. But by Christmas everything should be done! Then, if my body plays along, my mind can switch off, after Christmas and before New Year’s Eve, – yes then! © ewald apperle

Heiliger Abend, das Fest der Liebe, das Fest der Freude. Der Jahrestag der Geburt unseres Erlösers wird heute, am 24.12 gefeiert. Längst schon ist dieses Fest, wie viele andere auch dem Konsum und den wirtschaftlichen Interessen zum Opfer geworden. Geschenke sind das Wichtigste, stehen schon bei den Kindern im Vordergrund, was nicht verwunderlich ist, wird es ihnen doch vorgelebt und permanent über sämtliche Medien suggeriert. Schenken ja! Liebe schenken – ja! Zeit schenken – ja! Erbarmen haben mit den Ärmsten – ja! Hilfe schenken und Aufmerksamkeit, Verständnis -ja! Diese „Schenkungen“ sind wohl wesentlich näher am Ursprung des Festes, bzw. der eigentliche Sinn dieses Festes. Gefühle schenken ein Lächeln geschenkt bekommen, Wärme geben und Wärme bekommen, dies ist wohl für viele Menschen der größte Wunsch, den sie haben. Menschen, die ganz allein sind, Menschen die krank sind. Menschen, die kein Dach über den Kopf haben. Menschen, die vergessen von unserer Gesellschaft.© ewald apperle

Christmas Eve, the feast of love, the feast of joy. The anniversary of the birth of our Savior will be celebrated today, on 24.12. For a long time, this festival, like many others, has become a victim of consumption and economic interests. Gifts are the most important thing, are already in the foreground with the children, which is not surprising, it is, however, lived them and permanently suggested on all media.Give as a gift! Give love – yes! Give time – yes! Have mercy on the poorest – yes! Give help and attention, understanding-yes!These „donations“ are probably much closer to the origin of the celebration, or the real meaning of this celebration.Giving feelings a smile, giving warmth and getting warmth is probably the biggest wish they have for many people. People who are all alone, people who are sick. People who do not have a roof over their heads. People who forget about our society.I am also alone today, alone with my thoughts and feelings. It’s good, so I remember all those who are not as well as I am. This makes the meaning of Christmas more conscious. In humility I commemorate this evening and in gratitude for everything I have already received from life. Jesus came to this world to redeem us, to show us the way, love and peace, instead of hatred and war. Giving is greater than taking. He showed us that in love lies the whole power of men.Humanity, these days give a much, spoken word and actions, such as donations, food and shelter are the order of the day. Of course, this is extremely commendable and yet it is usually only a guilty conscience, or is also the self-representation, a temporary humanity, which finds no later than the return of everyday life to an end. I myself do not take it from me! In order to escape the commercial, it requires a daily „self-knowledge“ in terms of their own social, human behavior.I have the Christmas night this year for myself alone, can devote my thoughts to the origin analogously, although it is more beautiful, to celebrate Christmas within a family, friends and especially with people whom one loves.© ewald apperle