Deja Vu. Sehnsucht, auch an diesen Morgen, meine Gedanken in einem anderen Raum, in einer anderen Zeit. Nicht getrennt und fern von dir, bin ich ganz nah neben dir und halte dich fest in meinen Armen, schau dir ins Gesicht. Einen guten Morgen Kuss und unsere Lippen sich berühren, deine Haut an meiner, mein Gedanke, ich bin deiner. Ich freu‘ mich auf den Tag mit dir, freu‘ mich auf Worte, Blicke und dein Lachen. So kreisen meine Gedanken in einem Traum in den Tag hinein, obwohl es draußen schon hell, ich träum mich in den anderen Raum, in die andere Zeit, wo wir stets zu zweit. © ewald apperle

Ein bisschen Nichts. Zufrieden mit dem bisschen Nichts, dass ich während meiner Lebenszeit auf dieser Erde verwalten und genießen darf. Glücklich damit, dass es meine Gesundheit zulässt zu leben, zu lieben, mich zu freuen und manchmal auch zu weinen. Zufrieden damit, Wünsche zu haben, von denen ich weiß, dass sie nie in Erfüllung gehen werden. Glücklich mit den vielen kleinen Wünschen, die sich schon erfüllt. Glücklich mit dem Wissen, nicht Geld und Besitz zu brauchen, um damit vermeintlich Glück kaufen zu können. Zufrieden mit dem bisschen Nichts das mir zur Verfügung steht. © ewald apperle

Zeitdenken. Die Tage, Monate und Jahre ziehen vorüber, wie es scheint in Windeseile und immer noch schneller. Der Wunsch nach Leben abseits von Hektik und Arbeit, nach gemeinsamem Erleben von Schönheit und Freiheit größer mit jedem Tag. In der Zweisamkeit zu kosten das viel zitierte süße Leben. Lachen, Lieben und Leben, stillen die Sehnsüchte und auskosten das Feuer des Begehrens. Leidenschaft statt Frust und Freude statt Ärger, weniger Sorgen und dafür mehr Zeit, Zeit für sich selbst, Zeit für das wirklich wichtige, Zeit fürs Leben. Ein so kostbares Gut, wie die Lebenszeit eines ist, kann man nicht kaufen, ja nicht einmal die Zeitspanne der Lebenszeit bestimmen. Träume, Wünsche, so viele. Die Zeit so wenig und das Leben zieht vorüber. So wenig Zeit für Lieben, Lachen und Träumen, Leidenschaft und Zärtlichkeit, keiner weiß, wieviel Zeit noch bleibt. Und so denk‘ und träum‘ ich mir Zeit und nicht Gut und Geld, wahrlich leben ist das was zählt. © ewald apperle

Metamorphose eines Traums. Mit tiefen, gegenseitigen Blicken und der sanften, erregenden Berührung zweier Lippen, den sogleich fulminanten Start von verzückt flatternden Schmetterlingen im Bauch und freudig, schlagenden Herzen beginnt ein Traum von der Liebe. In der Nacht und am Tag, zu jeder Stund`, träumen vom Glück zu zweit, vom Glück alle Zeit. Nichts, kann diesen Bollwerk aus Liebe Paroli bieten. Küssen, Kuscheln, sich lieben im Gras liegen in den Himmel schauen und Wolken schieben. Luftschlösser bauen und schweben, für wahr wie im Traum. Leben leicht und wunderbar, man glaubt es kaum. Die Zeit vergeht, ein ganzes Jahr, … Auszug- Vorschau Projekt III/LL …. © ewald apperle

Zeitleben. Alles vergänglich in der Zeit, fließt das Leben. Schwer zu verstehen das Unumgängliche. Hoffen, auf Unmögliches. Lachen in Momenten des Glücks. Und weinen in der Zeit voll Schmerz und Trauer. Zank und Hass wie Dornen im Fleisch. Wunden klaffen in der Seele. Bilder voller Schönheit und leicht das Herz. Bilder von Elend und die Gedanken schwer. Angst, drückend und Gefühle ungewiss. Wege gehen und wunderbares sehen. In der Dunkelheit allein sein, vor lauter Sehnsucht schrei`n. Brücken verbinden, überwinden oft nicht schwindelfrei. Liebe, Balsam für die Seele und Nahrung für das Herz. Liebe geben und zurückbekommen, der Geist strebt himmelwärts. Alles vergänglich, alles in der Zeit, wieviel Zeit auch noch bleibt. Denken und Glauben das vermeintlich Undenkbare, dass nach unserer Zeit nur das Schöne und Gute bleibt. © ewald apperle

“timelife” All transient in time, life flows. Hard to understand the inevitable. Hope, the impossible. Laugh in moments of happiness. And cry in time of pain and sadness. Quarrel and Hate, like thorns in the flesh. Wounds gape in the soul. Pictures full of beauty and light heart. Pictures of misery and thoughts heavy. Fear, oppressive and feelings uncertain. Walk, ways and see wonderful. Being alone in the dark, screaming for longing. Bridges connecting, but they often do not overcome the heights. Love, balm for the soul and food for the heart. Giving love and getting it back, the mind strives heavenward. Everything transient, everything in time, how much time remains. Thinking and believing the supposedly unthinkable that in our time, only the beautiful and the good will remain. © ewald apperle

Herzenstränen. Mein Herz es weint, wenn wir nicht vereint. Herzenstränen kann man nicht sehen, den Schmerz nur wenn man liebt verstehen. Tief drin in mir der Traum von einem Wir. Still und leise all die Zeit bis zum Wiedersehn, die Stunden der Traurigkeit wollen nicht vergehen. Ein innerlich Flehen, nach deiner Liebe, nach Berührung und Glück, nach Linderung der seelischen Schmerzen. Tränen der Liebe aus tiefstem Herzen. Still und leise geweint, bis wir wieder vereint. Doch auch nach Draußen die Herzenstränen einen Weg sich bahnen, wenn niemand sieht zu. Alles was mein Herz begehrt, was ich will, bist du. © Ewald apperle

Heart-Tears. My heart cries when we are not united. You cannot see heart tears, only understand pain when you love. Deep inside, the dream from a We. Silently and quietly all the time until the reunion, the hours of sadness do not want to pass away. An inner prayer, for your love, for touch and happiness, for relief of mental pain. Tears of love from the bottom of my heart. Cried quietly, until we reunited. But even outside, the tears of the heart make their way, when no one is watching. Everything my heart desires, what I want, is you. © Ewald apperle

Entzug. Ach, verginge die Zeit, wo ich fern von dir, doch im Flug. Jeder Teil von mir, selbst meine Gedanken, alles leidet unter dem Entzug. Die Sehnsucht nagt an allen Ecken und Enden, lässt mich kaum schlafen und drückt auf mein Herz. Das Begehren in mir brennt wie Feuer und droht meine Seele zu verschlingen. Mein Verlangen nach deiner Nähe, den Berührungen und Küssen, ich krieg davon nicht genug. Alles in mir leidet unter dem Entzug. Mein Herz sehnt sich nach dir, Entzugserscheinungen bis zum Wiedersehen gefangen in einer Traumwelt, ein Traum vom Wir. © ewald apperle

Withdrawal. Oh, pass the time when I’m away from you, but in flight. Every part of me, even my thoughts, all suffers from withdrawal. Longing gnaws at every turn, hardly sleeps me and presses on my heart. The desire in me burns like fire and threatens to devour my soul. My desire for your closeness, the touches and kisses, I cannot get enough of it. Everything in me suffers from the withdrawal. My heart yearns for you, withdrawal symptoms caught up in a dream world, a dream of us. © ewald Apperle

Im Fluss der Zeit. Schon wieder März. Wirklich? oder nur ein Scherz? Ein weiterer Frühling schickt sich an ins Land zu ziehen. Wie wunderbar so ein Frühling ist, erlebst du intensiver je älter du bist, für mich der siebenundfünfzigste Lenz und keine Spur von Demenz. Die Wärme der Märzensonne, erfüllt Körper und Geist mit Wonne. Doch fühl ich auch Traurigkeit tief in mir, die Zeit sie fließt so schnell, ich spür`. Zerrinnen die Zeit förmlich tut, in Windeseile und sie wird knapp, ich mich beim Nachdenken ertapp‘. Ja, das Fließen wird immer schneller, waren früher noch Hindernisse, oder aber auch breite und seichte Abschnitte im Fluss der Zeit, das Fließen schier langsam, friedlich und unendlich schien.
Nun, nach so viel Jahren der Fluss der Zeit, scheint schneller und mit starkem Gefälle, einem Wildfluss gleich, fließt die Zeit reißend und mit Getöse auf einen hohen Wasserfall zu, unaufhaltsam und unweigerlich zum Abgrund hin. So viele Ufer noch zu erkunden, so viel Sonne und Glück noch auf dem Weg, aber auch Traurigkeit und Tränen stetig speisen den Fluss der Zeit. Wieviel von dem Fließen noch bleibt? Im Augenblick erfreu ich mich an einem Rosenstock, der treibt, es ist ein Genuss. Alles im Fluss, alles in der Zeit. © ewald apperle

In the flow of time. March again. Really? or just a joke? Another spring is about to move into the country. How wonderful such a spring is, you experience more intensively the older you are, for me the fifty-seventh spring and no trace of fatigue. The warmth of the March sun fills the body and mind with delight. But I also feel sadness deep inside of me, the time it flows so fast, I feel. Melt away the time literally does, in no time and she is running out, I catch myself thinking. Yes, the flow is getting faster and faster, were once obstacles, or even wide and shallow sections in the flow of time, the flow seemed almost slow, peaceful and infinite. Now, after so many years of the river of time, seeming faster and with a steep gradient, like a wild river, time is rushing and roaring toward a high waterfall, unstoppable and inevitable to the abyss. So many shores still to explore, so much sun and happiness still on the way, but also sadness and tears steadily feed the flow of time. How much of the flow remains? Right now, I’m enjoying a rosebush that’s doing it, it’s a treat. Everything in the flow, everything in time, like fifty-six times before. © ewald apperle

In meinem Kopf. Chaos in meinem Kopf, ich habe nicht geschlafen die ganze Nacht nur nachgedacht. Wirr und durcheinander all die Bilder in dunklen schwarz gehüllt. Das Ticken einer Uhr im Takt der Zeit, die Unruh in mir, die mich weitertreibt. Verschwommen jetzt, bei einem Kaffee all die Gedanken der Nacht noch einmal darüber nachgedacht, da war ein Telefon mit Wählscheibe und ich wählte eine Nummer, konnte jeden einzelnen Wähl-Ton hören und hatte einen Hörer mit Kabel in der Hand und am Ohr. Heute, heute denke ich drückst du am Mobiltelefon auf einen Namen oder ein Bild und im nächsten Augenblick bist du verbunden. Telefonnummern, Adressen, Termine, Ereignisse sind gespeichert und per Fingertipp stets parat. Warum dies Bild? Diese Gedanken? Ich weiß es nicht.
Eine Art mathematische Formel beschäftigte mich sehr, schwirrte im Kopf herum, eine Formel mit der Frage nach dem x-RL, x-RL steht für Zeit Restleben, die anderen drei Faktoren A+F+G, stehen für Arbeitszeit, Freizeit und die darin enthaltene Glückszeit, gesucht eben ist x (RL). Ich bin kein Rechengenie, aber der Faktor, der dabei für mich, herauskommt ist einer, der mir sagt mein Restleben ist eher nur noch ein kleiner Anteil am Gesamten Zeitpaket auf dieser Welt.
Vielleicht schlafe ich deshalb schlecht, es gibt ja noch zu viel zu tun und benötigt kostbare Zeit für Arbeit und Freizeit und ein bisschen Glückszeit dazwischen, bis dann Rest-Lebenszeit da ist. RL ist eine kleine Größe …
Eine der Katzen tut miauend kund, dass ihre Schlafenszeit beendet wäre und es wohl an der Zeit wäre ein Frühstück zu bekommen. Ein Blick auf die LED Anzeige meiner Uhr, es ist erst 05:30 und eigentlich ist Samstag, (Freizeit). Ich bleib noch ein bisschen im Bett!
Bilder in meinen Kopf zeigen mir Susi, erst gestern haben wir erfahren, dass Susi am 16. Okt. Letzten Jahres im Alter von vierundfünfzig Jahren von uns gegangen ist. Drei Jahre nach Harald, (Harald war auch vierundfünfzig Jahre jung gewesen), unsere Freunde innerhalb von drei Jahren beide tot. Restlebenszeit Null kommt mir da wieder einmal in den Sinn. Sind die beiden jetzt wieder zusammen? Ich hoffe es! Es ist ein Trost, dieser Gedanke, dass es so ist.
Jetzt wird auch noch die zweite Katze lästig und nervt mich mit anstupsen und lautem Schnurren, direkt in mein Ohr.
Ok! Ich steh auf, Samstag 06:15, sowieso habe ich noch so viel zu tun, und die Zeit ist ja eh so wenig…. Wen wollte ich eigentlich mit einem Wähltelefon anrufen? Oder war es ein Anruf aus der Vergangenheit?
So Katzen versorgt, Nun aber einen schönen Kaffee, es ist noch finster draußen und es schneit. – Winterzeit. – Zeit. © ewald apperle

In my head. Chaos in my mind, I have not slept all night just thinking. Tangled and confused all the pictures wrapped in dark black. The tick of a clock in time with the clock, the balance in me that drives me on. Blurry now, having a coffee all the thought of the night again, there was a dial phone and I dialed a number, could hear every dial tone and had a handset with cable in hand and ear. Today, today I think you press on the mobile phone on a name or picture and the next moment you are connected. Telephone numbers, addresses, appointments, events are stored and always ready by fingertip. Why this picture? These thoughts? I don`t know. A kind of mathematical formula occupied me a lot, buzzed around in the head, a formula with the question of the x-RL, x-RL stands for time rest-life, the other three factors W+ Le + Lu, stand for working time, leisure and that included lucky time, just searched is x (RL). I’m not a calculating genius, but the factor that comes out for me is one that tells me my residual life is only a small part of the total time package in this world. Maybe that’s why I’m sleeping badly, there is still too much work to do, and precious time for work and free time, and a bit of luck in between, until the rest of my life is there. RL is a small size … One of the Cats, voices meowing that their bedtime is over and that it might be time to get some breakfast. A look at the LED display of my watch, it is only 5:30 and Actually Saturday, (free time). I’ll stay a little bit in bed! Pictures in my head show me Susi, only yesterday we learned that Susi on 16 Oct. last year at the age of fifty-four years has left us. Three years after Harald, (Harald had been also fifty-four years old), our friends were both dead within three years. The rest of life zero comes to my mind once again. Are they back together now? I hope so! It is a consolation, this thought, that it is so. Now even the second cat is annoying and annoying me with nudging and loud purring, directly into my ear. OK! I get up, Saturday 06:15, anyway I still have so much to do, and the time is anyway so little …. Who did I Actually want to call with a dial phone? Or was it a call from the past? So, cat care, but now have a nice coffee, it’s still dark outside and it’s snowing. Winter time. Time. © ewald Apperle

Tränen der Nacht,
in der Dunkelheit der Nacht Tränen heiß und voller Sehnsucht, an dich gedacht.
Keiner sieht und hört das leise, Flehen.
Die Schmerzen, ob dem fernen Wiedersehen in meinem Herzen.
Verlangen nach Zärtlichkeit und Liebe in meiner Brust, alles in mir sehnt sich nach deiner Wärme.
Die Tränen der Nacht du nicht siehst, aus der Ferne.
Meine Sehnsucht nach dir siehst du im lodernden Licht der Sterne.
© ewald Apperle

Tears of the nightt,
in the darkness of the night tears hot and full of longing, thought of you.
No one sees and hears this softly, pleading.
The pain, whether the farewell reunion in my heart.
Desire for tenderness and love in my breast, everything in me longs for your warmth.
The tears of the night you do not see, from afar.
My longing for you, you see in the blazing light of the stars.
© ewald Apperle