Autofahren 2018

Unter anderem habe ich mir dieses Jahr vorgenommen, ganz ohne Stress mit dem Auto unterwegs zu sein. In meinem Beruf, im Außendienst ist dies ja nicht immer so einfach. Da gibt’s Termine und unerwartete Wege, … Nach mehr als dreißig Jahren beruflich auf den Straßen nun also die Erkenntnis, dass schnellfahren nichts bringt, außer ab und zu Geldstrafen und noch öfters ungesunden Ärger. Nach den ersten drei Wochen mit dieser Erkenntnis mit dem Auto unterwegs muss ich zugeben, dass außer der Tatsache eines sehr niederen Treibstoffverbrauchs und wahrlich entspannteren Autofahrens noch ungeahnte Freundlichkeiten der anderen Verkehrsteilnehmer sich mir offenbaren. Ich werde des Öfteren freundlichst mit Licht auf und Abblenden- gegrüßt, gut sichtbar im Rückspiegel, was ich als sehr aufmerksam empfinde. Auch das Grüßen mit erhobenen Mittelfinger oder der Hinweis mit dem Zeigefinger auf das Hirn des Grüßenden zeigt mir, saß ich richtig liege- und mir meine Cleverness damit bestätigt wird. Es tut mir lediglich leid, wenn ich dann diese freundlich- Grüßenden Verkehrsteilnehmer im Vorbeifahren, angehalten von unseren Freunden und Helfern mit offenen „Börserl und des is nix S-Budget“ (… mit offener Geldtasche und das ist nicht günstig …), bzw. diskutierend und gestikulierend sehe. Für die Freundlichkeiten eigentlich eine Ungerechtigkeit, aber so ist es eben, das Leben. © ewald apperle

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Reichsbrücke Wien 24.01.2018 (C) Ewald Apperle

 

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