Verdammt!

Es ist 16:00 Nachmittag, Ende Mai ich sitz‘ da mit einer Flasche Wein und schenk‘ mir das nächste Glas ein während ich wein“. Ich denke nach und auch nicht, weil nur Traurigkeit aus mir spricht.

Allein mit Gedanken, Gefühlen und fern die Liebe. Die Vergangenheit allgegenwärtig und erfüllt Erinnerungen mit Wehmut, Schmerz in der Brust, schöne Erinnerungen drücken auf die Brust, aber auch Schmerz, ob der Verletzungen und der Versprechen die nie gehalten.

Doch schön war die gemeinsame Zeit trotz aller Schatten, schön war die Zeit, die wir hatten. Warum es hat nicht gereicht, warum es hat nicht gehalten, warum ist es so gekommen? Ich bin vom Wein schon benommen.

Fragen vom Wir, auf die du schon deine Antwort gabst. Vorbei mit uns zwei, endlich bist Du, bin ich wieder frei! Ich bin nicht böse auf dich, auch nicht auf mich oder auf uns. Das Leben ist so kurz, zu kurz um nicht zu verzeihen, um nicht zu bereuen. Bis jetzt warst du in meinen Lebensplan bis zu meinem Ableben allgegenwärtig und in meinen Gedanken verankert.

Lebewohl, ich wünsch dir das Allerbeste! Wünsche dir Glück und alles, was dir mit mir nicht beschieden war! Wünsche es dir von ganzen Herzen und aus tiefster Seele. Obwohl wir uns mit der Zeit voneinander entfernt, so ist es doch so einsam ohne dich für mich.  Es wird eine lange Zeit dauern all dies zu überwinden, haben wir doch wahnsinnig viel gemeinsam unternommen und erlebt.

Einen Teil von sich zu verlieren ist nicht einfach und schmerzt so sehr. Bin dankbar für die Lebenszeit mit dir, so lang ich lebe wohnt die Erinnerung in mir. Das allerbeste wünsche ich dir!

Verdammt, überall Spuren von dir, von uns, egal wohin ich fahre, wo ich bin. Verdammt, wir haben so viel gemeinsam gemacht und angeschaut und hatten noch so viel vor.

Verdammt! Es tut weh, noch lange wird es so sein, weil wir gemeinsam so viel unternommen und erlebt. Wir haben diese Zeit gelebt.

Hallo mein Freund Dunkelheit wir haben uns wieder, gehen wieder gemeinsam für eine ungewisse Zeit, bis du wieder dem Licht weichst, bis dahin habe ich dir einiges zu erzählen. © ewald apperle 30. Mai 2018

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