Sonntag, Morgen

Sonntag, Morgen. Ich sitze bei einer Schale Kaffee, alles ist noch ruhig, alles schläft noch. Die Katzen sind versorgt, sitzen draußen am Balkon und beobachten ihre Artgenossen, wie diese im Garten auf leisen Pfoten unterwegs sind. Die Vögel konzertieren und heute ist ein wunderschön anzuschauendes Morgenrot am blauen Himmel zu sehen, zusammen mit den schneebedeckten Bergen und den schon grünen Tälern eine wunderschöne Inszenierung der Natur. Ich denk an dich, denk, wie es wohl jetzt wäre, wenn ich dies teilen könnte mit dir. Es wäre dann alles doppelt schöner denke ich. Die Uhren ticken, sonst ist es ruhig, tick-tack, tick-tack, ich höre wie Die Zeit vergeht, wie sie fließt. Keine aufgeregten Kinderstimmen, kein Suchen nach Osterhasen Verstecken, kein guten Morgen, war der Osterhase schon da? Nur Stille und das Ticken der Uhren, Gedanken, Fragen und Tagträume und eine Schale Kaffee. Ostersonntag, wieder Einer, denke ich so bei mir und wie es sich verändert hat, vom Kind sein, bis zum jetzt und hier. Noch einmal stell ich mir vor, wie es jetzt wohl wäre, träume mich zu dir, träume dich in meine Arme, küsse dich und drücke dich an mich, während die Zeit vergeht. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, es wird Zeit, ausgeträumt! noch einen Kaffee und hinüber ins Büro, ich habe noch Arbeit zu erledigen, ich vermisse dich! © ewald apperle, Auszug aus Projekt III/LL

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