Gewitternacht

Blitze jagen, erhellen den bewölkten Nachthimmel und durchs Dachfenster zuckt das Licht, im Zimmer flackernd bizarre Schatten. Nein, geht es mir durch den Kopf, es sind keine Gestalten mit langen Fingern und es ist auch kein Traum, d’rauf folgt Donner, rollend, dumpf und dunkel mit mächtigen Druck, die Scheiben der Fenster vibrieren, es ist kurz still, es scheint vorbei der Spuk. Unvermittelt  prasselt Regen hernieder, dicke, schwere Tropfen gegen das Fenster klopfen, die ganze Nacht Blitz und Donner wiederkehren die Regentropfen melodisch im Konzerte an Dächer,  Fenster und Wände klopfen.
Morgendämmerung, es wird schon hell und noch immer ist im Gange des Gewitters Symphonie, nur die Schatten weichen, dem morgendlichen Licht, dem Bleichen.
Grau und Schwarz die Gewitternacht und es scheint der Tag bringt auch keine Farbe, nur wenig Licht, keine Sonne, kein blauer Himmel noch in Sicht. Als das Gewitter heftigst, war in dunkler Nacht, hab` ich an Schönes, an dich gedacht und tauchte ein, in die süße Welt eines Traumes, schlief fest und zufrieden, auch wenn Blitze, ständig den Raum erhellten und die Wasser des Himmels meiner Sehnsucht gleich, wie ein Fluss voller Tränen, flossen. © ewald apperle

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