Vater

Ich stehe vor dir, vor deinem Grab, starre auf das Foto von dir, es ist mir so, als würden wir uns in die Augen schauen, wie damals, als du noch lebtest. Ich habe im Stillen begonnen ein Vater Unser zu beten, nebenbei sind meine Gedanken in den Zeiten sind, wo du noch nicht tot warst. Ich rede mir dir, sage, dass du mir fehlst! Ich würde dich jetzt gerne bei mir haben, ein Bier mit dir trinken und über dies und jenes mit dir reden. Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren tu ich das, ich bereue zutiefst, dass ich nie zu dir sagte, dass ich dich liebe und dass du der beste Vater der Welt für mich bist!  Auch hätte ich dich oft gebraucht, ich vermisse dich nach all der Zeit immer noch sehr, ich muss mir Tränen aus den Augen wischen, während ich auf dein Bild am Grabstein starre. Es ist nur Zeit, die uns trennt, denke ich bei mir, Zeit und die so schnell vergeht. Ich bin mit meinem Motorrad hier, komm`, ich nehm‘ dich mit Vater, wir fahren der untergehenden Sonne entgegen, vergessen Trauer und Trennung, lass uns den Wind der Freiheit und der Ewigkeit spüren, er trocknet die Tränen und trägt unsere Herzen dem Licht entgegen. © ewald apperle

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Veröffentlicht von

ewaldapperle

Schriftsteller, Hobbyfotograf, Naturliebhaber, Sport, Musik, leidenschaftlich in Allen was ich tue ... Writer, amateur photographer, nature lover, sports, music, passionate in everything I do ...

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